Glossar: 40 Begriffe aus der Elektrotechnik
Im Angebot oder im Inbetriebnahmeprotokoll tauchen Begriffe auf, die selten erklärt werden. Hier sind 40 davon, alphabetisch sortiert und so geschrieben, dass jemand ohne Elektriker-Ausbildung versteht, worum es geht. Wo es einen praktischen Bezug zu Hamburg oder zu Stromnetz Hamburg gibt, haben wir den eingebaut.
Wenn Sie etwas suchen, das nicht im Glossar steht, schauen Sie zusätzlich in unsere FAQ-Sammlung mit 50 häufigen Fragen aus der Praxis. Beides ergänzt sich.
Fragen zu einzelnen Begriffen? Rufen Sie an: 0176 / 811 767 96. Wir erklären am Telefon auch gerne kurz, was hinter einem Begriff aus einem fremden Angebot steckt, ohne dass Sie bei uns Kunde sein müssen.
2-Draht-Bus
Eine Verkabelungs-Variante für Sprechanlagen, bei der Strom und Signal über zwei Adern laufen. Vorteil bei Sanierung im Bestand: alte Klingelleitungen lassen sich oft weiternutzen, sodass nicht neu verkabelt werden muss. Hersteller wie TCS, Ritto und Siedle haben passende Systeme. Im Neubau ist der 2-Draht-Bus Standard, weil er Anpassungen und Erweiterungen ohne großen Aufwand erlaubt.
AFDD (Brandschutzschalter)
Ein Schalter, der Lichtbögen in defekten Leitungen erkennt und abschaltet, bevor ein Brand entstehen kann. AFDD steht für Arc Fault Detection Device. Pflicht ist er nur in bestimmten Bereichen (Schlafräume in Pflegeheimen, Kitas), im Privathaushalt ist er Komfort und Sicherheits-Gewinn, kostet aber pro Stück 80 bis 150 Euro extra. Sinnvoll besonders in Räumen mit alten Stoff- oder Aluminium-Leitungen.
Aluminium-Leitung
In den 60er und 70er Jahren in einigen Hamburger Quartieren verbaut, oft als günstigere Alternative zu Kupfer. Heute problematisch, weil Aluminium an Übergängen zu modernen Kupfer-Klemmen oxidiert und der Widerstand steigt. Folge: Steckdosen werden warm, im schlimmsten Fall brennt es. Wo wir Alu finden, raten wir zum Tausch. Erkennbar an der silbrig-grauen Farbe der Adern, im Gegensatz zum kupferrot.
Anfahrtspauschale
Ein Betrag, den viele Betriebe zusätzlich zum Stundensatz für die Anfahrt berechnen, üblicherweise 35 bis 80 Euro. Deckt Fahrzeit, Sprit und Verschleiß ab. Wir berechnen im Bezirk Bergedorf keine Anfahrt für Aufträge ab einer Stunde, im weiteren Hamburger Umland nennen wir den Betrag vorher am Telefon. Bei sehr kleinen Aufträgen (zehn Minuten Arbeit) rechnen wir eine reduzierte Pauschale, damit sich die Fahrt rentiert.
Bestandsschutz
Der rechtliche Grundsatz, dass eine Elektroanlage, die zum Einbauzeitpunkt fachgerecht und normgerecht war, weiterhin betrieben werden darf, auch wenn sich die Vorschriften später geändert haben. Wichtig: Bestandsschutz endet, sobald jemand größere Änderungen vornimmt. Dann gilt die aktuelle Norm. Bei Eigentümerwechsel besteht keine generelle Modernisierungs-Pflicht, aber Versicherungen prüfen heute genauer.
Bus-System
Eine zentrale Datenleitung, über die Smart-Home-Geräte miteinander reden (Lichtschalter, Rolläden, Heizungsventile). Kabelgebundene Bus-Systeme wie KNX sind sehr stabil, brauchen aber Planung beim Bau oder bei der Komplettsanierung. Funk-Busse wie Homematic IP sind nachrüstbar, aber weniger robust. Bei Mischsystemen lassen sich beide Welten kombinieren, das kostet aber mehr Planung.
CEE-Steckdose
Die rote oder blaue Industrie-Steckdose mit drei oder fünf Polen, für Drehstrom-Geräte wie Schweißgeräte, Betonmischer oder mobile Wallboxen. Im Werkstattbereich, in der Landwirtschaft und auf Campingplätzen Standard. Wir setzen sie regelmäßig in Werkstätten und Garagen in den Vier- und Marschlanden. Rote CEE liefert 400 Volt Drehstrom, blaue CEE 230 Volt einphasig mit höherer Belastbarkeit als Schuko.
DGUV V3
Eine Vorschrift der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung für die regelmäßige Prüfung elektrischer Geräte und Anlagen am Arbeitsplatz. Pflicht für Arbeitgeber, auch in kleinen Büros. Bei Verstoß haftet im Schadensfall die Geschäftsführung persönlich. Wir prüfen für viele Praxen, Werkstätten und Hausverwaltungen in Bergedorf. Prüfintervalle: jährlich für ortsveränderliche Geräte in Werkstätten, alle vier Jahre für ortsfeste Anlagen in Büros.
Drehstrom
Auch Starkstrom genannt. Drei stromführende Phasen plus Nullleiter, ergeben in Summe 400 Volt zwischen den Phasen. Notwendig für leistungsstarke Geräte: Herd, Backofen, Wallbox ab 11 kW, Saunaofen. In Wohnungen kommt Drehstrom in der Regel bis zum Zählerschrank, von dort werden die Stromkreise aufgeteilt. Drehstrom-Anschluss ist im Altbau nicht überall vorhanden, muss bei Wallbox-Installation oft erst gelegt werden.
E-Check
Eine standardisierte, dokumentierte Sicherheitsprüfung der gesamten Elektroinstallation nach VDE-Norm. Resultat ist ein Prüfprotokoll und eine Plakette. Viele Hausversicherungen erkennen den E-Check als Sicherheits-Nachweis an. Empfehlung der VDE: alle 10 Jahre für Privatwohnungen, alle 4 Jahre für gewerblich genutzte Räume. Dauert je nach Wohnungsgröße zwei bis vier Stunden, kostet zwischen 250 und 700 Euro.
EnEV und GEG
Die Energieeinsparverordnung (EnEV) wurde 2020 ins Gebäudeenergiegesetz (GEG) überführt. Regelt Anforderungen an Heizung, Dämmung und Energieeffizienz bei Neubau und größerer Sanierung. Für Elektriker relevant, weil moderne Heiztechnik (Wärmepumpe, kontrollierte Wohnraumlüftung) eigene Stromkreise braucht. Bei größerer Sanierung lohnt es sich, frühzeitig mit Energieberater und Elektriker zu reden.
Festpreis
Ein vorab vereinbarter Gesamtpreis für einen klar definierten Auftrag. Vorteil für Sie: keine Überraschung auf der Rechnung. Vorteil für uns: klare Kalkulationsgrundlage. Bei Aufträgen ab etwa 800 Euro arbeiten wir fast immer mit Festpreisen, kleinere Sachen rechnen wir nach Stundensatz. Voraussetzung für einen guten Festpreis ist ein sauberes Aufmaß vor Ort.
FI-Schalter (RCD)
Der Fehlerstromschutzschalter, in der Norm RCD genannt (Residual Current Device). Misst, ob der einlaufende Strom auch wieder rausläuft. Sobald irgendwo Strom entwischt (etwa über einen Menschen), schaltet er innerhalb von Millisekunden ab. Pflicht in allen Räumen mit Wasser, dringend empfohlen überall. Lebensretter. Sollte einmal im halben Jahr per Prüftaste getestet werden, dauert zehn Sekunden.
Hausanschluss
Die Stelle, an der das öffentliche Stromnetz in Ihr Haus kommt. Besteht aus Hausanschlusskasten, Hausanschlusssicherung und Zählerschrank. Eigentum und Verantwortung liegen bis zum Hausanschlusskasten beim Netzbetreiber (in Hamburg: Stromnetz Hamburg), ab dort beim Hauseigentümer. Eine Erhöhung des Hausanschlusses (etwa für Wärmepumpe und Wallbox gemeinsam) muss beim Netzbetreiber beantragt werden.
HwO (Handwerksordnung)
Das Bundesgesetz, das das Handwerk regelt. Definiert, welche Tätigkeiten zulassungspflichtig sind und welche Betriebe sie ausüben dürfen. Für die Elektrotechnik ist die Eintragung im Installateurverzeichnis des regionalen Netzbetreibers entscheidend, dort werden die Befugnisse zur Arbeit am Hausanschluss vergeben. Wer am Hausanschluss ohne diese Eintragung arbeitet, riskiert im Schadensfall den Versicherungsschutz.
Inbetriebnahmeprotokoll
Ein schriftlicher Nachweis, dass eine Elektroinstallation fachgerecht ausgeführt und geprüft wurde. Enthält Messwerte (Isolation, Schutzleiter, FI-Auslösezeit), Datum, Unterschrift des Elektrikers. Wichtig für die Hausversicherung im Schadensfall und für den Netzbetreiber bei Wallbox, PV und Zählerschrank. Heben Sie es zusammen mit dem Hauskaufvertrag und der Hausversicherungspolice auf.
Installateurverzeichnis
Die Liste der zugelassenen Elektrobetriebe beim jeweiligen Netzbetreiber. In Hamburg führt Stromnetz Hamburg dieses Verzeichnis. Nur eingetragene Betriebe dürfen am Hausanschluss arbeiten, Plombierungen anbringen und Anlagen anmelden. Wir sind dort eingetragen, deshalb können wir Wallbox und PV vollumfänglich abwickeln. Kunden können beim Netzbetreiber telefonisch nachfragen, ob ein Betrieb wirklich eingetragen ist.
Kilowattpeak (kWp)
Die Maßeinheit für die Spitzenleistung einer PV-Anlage unter Standardbedingungen (1.000 Watt Einstrahlung, 25 Grad Modultemperatur). Eine 10-kWp-Anlage erzeugt in Hamburg im Jahresmittel etwa 9.000 bis 9.500 Kilowattstunden. Faustregel: ein Quadratmeter Modulfläche bringt rund 200 Watt Peak. Auf einem mittelgroßen Reihenhausdach passen typischerweise 7 bis 12 kWp.
KNX
Ein kabelgebundenes Bus-System für Smart Home und Gebäudeautomation, seit 1990 etabliert, weltweit als Norm anerkannt. Vorteil: extrem stabil, herstellerübergreifend kompatibel, sehr langlebig. Nachteil: hoher Planungs- und Installationsaufwand, lohnt sich meistens nur ab einer bestimmten Hausgröße. Für eine Drei-Zimmer-Wohnung ist KNX in der Regel überdimensioniert.
Lastmanagement
Ein System, das verhindert, dass mehrere große Verbraucher gleichzeitig den Hausanschluss überlasten. Wichtig bei zwei oder mehr Wallboxen, oder bei Kombi aus Wallbox, Wärmepumpe und Backofen. Es reduziert die Ladeleistung der Wallbox, wenn andere Geräte gerade Spitzenstrom ziehen. Kostet meist 300 bis 800 Euro extra. Dynamisches Lastmanagement passt sich zusätzlich an PV-Eigenerzeugung an.
Leitungsschutzschalter (LS oder MCB)
Auch Sicherungsautomat genannt. Schaltet den Stromkreis ab, wenn zu viel Strom fließt (Überlast oder Kurzschluss). Hat den klassischen runden Schraubsicherungen aus den 60ern komplett abgelöst. Wiedereinschalten geht per Hebel, ohne neue Sicherung kaufen zu müssen. Übliche Nennströme im Haushalt: 16 Ampere für Steckdosen, 10 Ampere für Lichtstromkreise.
Multimeter
Das wichtigste Mess-Gerät im Elektriker-Werkzeugkasten. Misst Spannung, Strom, Widerstand, Durchgang. Damit prüfen wir, ob eine Steckdose Spannung führt, ob ein Schutzleiter angeschlossen ist, ob ein Kabel beschädigt ist. Ohne Multimeter geht im Service-Alltag fast nichts. Profi-Geräte kosten 200 bis 600 Euro, die Genauigkeit ist im Service-Alltag entscheidend.
NYM-Kabel
Das Standard-Installationskabel für Innenräume, mit grauem Mantel, mehrere Adern in PVC-isoliert. Typisch: NYM-J 3x1,5 für Lichtstromkreise, NYM-J 3x2,5 für Steckdosen, NYM-J 5x2,5 für Herd und große Verbraucher. „J" bedeutet: mit Schutzleiter. Für Feuchträume und Außenbereiche kommt NYM nicht zum Einsatz, dort braucht es feuchtigkeitsbeständige Varianten.
Phasenprüfer
Der gelbe oder rote Schraubendreher mit Lämpchen im Griff, mit dem geprüft wird, ob an einer Leitung Spannung anliegt. Für eine erste Einschätzung okay, aber: nicht ausreichend für sichere Arbeit. Wir prüfen vor jedem Eingriff zweipolig mit Multimeter, weil ein einpoliger Phasenprüfer falsche Sicherheit vortäuschen kann. Für Heimwerker: nur zur Anzeige, nie als alleinige Sicherheits-Prüfung verwenden.
Photovoltaik (PV)
Die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in Strom über Solarmodule. Eine typische Hamburger Anlage auf einem Reihenhaus-Dach hat 7 bis 12 kWp und erzeugt im Jahresmittel 6.500 bis 11.000 Kilowattstunden. Wir machen den Elektro-Teil (Wechselrichter, Speicher, Anschluss, Anmeldung), die Module montiert ein Dachdecker-Partner. Süd- bis Ost-West-Ausrichtung liefert in Hamburg die besten Erträge.
Plombierung
Eine Versiegelung, die der Netzbetreiber an Zähler und Hauptsicherungen anbringt, damit niemand unbefugt daran arbeitet. Bei jedem Tausch des Zählerschranks oder bei Wallbox-Installation muss Stromnetz Hamburg neu plombieren. Wir melden den Termin an, sie kommen meistens innerhalb von zehn Werktagen. Plomben dürfen ausschließlich von eingetragenen Fachbetrieben gebrochen werden.
RCD
Siehe FI-Schalter. RCD ist der internationale Norm-Begriff (Residual Current Device), FI ist der deutsche Alltagsbegriff (Fehlerstrom). Beide meinen dasselbe Gerät. In neueren Dokumenten und auf Hersteller-Etiketten findet sich häufiger RCD als FI. Es gibt verschiedene Empfindlichkeitsklassen: 30 Milliampere ist der gängige Personenschutz, 300 Milliampere kommt im Brandschutz für ganze Bereiche zum Einsatz.
Schraubsicherung
Die alte Sicherungs-Bauart aus Porzellan mit Schraubgewinde, in Sicherungskästen vor etwa 1985 verbaut. Wenn die Sicherung fliegt, muss man sie rausschrauben und durch eine neue ersetzen (mit korrekter Stromstärke). Funktioniert grundsätzlich noch, ist aber technisch überholt und meist ohne FI-Schutz. Beim nächsten größeren Eingriff lohnt sich der Tausch zur modernen Verteilung. Ersatzsicherungen gibt es noch im Fachhandel, werden aber zunehmend seltener.
Schutzkontakt (Schuko)
Die normale deutsche Haushalts-Steckdose mit zwei runden Kontakten und zwei seitlichen Schutzkontakten. Liefert 230 Volt, abgesichert mit 16 Ampere, also rund 3.500 Watt Dauerlast. Für die meisten Haushaltsgeräte ausreichend, für Herd, Wallbox oder Sauna braucht es Drehstrom. Schuko-Steckdosen halten typischerweise 30 bis 40 Jahre, ohne Probleme zu machen.
Smart Meter
Ein digitaler Stromzähler mit Kommunikations-Modul, der Verbrauchsdaten automatisch ans Versorgungsunternehmen schickt. In Deutschland Pflicht für Haushalte mit mehr als 6.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch oder mit PV-Anlage ab 7 kWp. Stromnetz Hamburg rollt sie aktuell schrittweise aus. Vorteil für Verbraucher: detailliertere Verbrauchsdaten in der App, Voraussetzung für dynamische Stromtarife.
Stromkreis
Eine vom Zählerschrank abgesicherte Leitung mit definierten Steckdosen oder Lampen. Eine alte Wohnung hat oft nur drei bis fünf Stromkreise, eine moderne zwölf bis zwanzig. Mehr Stromkreise bedeuten: weniger Geräte pro Sicherung, also seltener fliegt eine, und im Reparaturfall bleibt der Rest der Wohnung am Netz. Faustregel: jeder Raum eigener Stromkreis, Küche und Bad mehrere.
TAB (Technische Anschlussbedingungen)
Die Vorschriften des Netzbetreibers, wie eine Elektroanlage gebaut sein muss, um angeschlossen zu werden. Stromnetz Hamburg hat eigene TAB, die sich in Details von anderen Netzbetreibern unterscheiden (etwa bei Zählerschrank-Größe und Plombierung). Wir kennen die Hamburger TAB im Detail. Wer einen Auftrag in Schleswig-Holstein oder Niedersachsen ausführt, muss die TAB des dortigen Netzbetreibers beachten.
Überspannungsschutz
Ein Schutzgerät im Zählerschrank, das Spannungsspitzen aus dem Netz oder durch Blitzschlag ableitet, bevor sie Geräte beschädigen. Seit 2018 für Neubauten Pflicht, im Bestand sinnvoll als Nachrüstung. Schützt besonders empfindliche Elektronik (Computer, Heizungssteuerung, Smart-Home-Zentrale). Wer im freistehenden Haus auf dem Land wohnt, sollte zusätzlich an einen äußeren Blitzschutz denken.
Unterverteilung
Ein zusätzlicher kleiner Sicherungskasten, der einem Hauptzählerschrank nachgeschaltet ist. Sinnvoll bei großen Wohnungen, Anbauten, Garagen, Werkstätten oder Stockwerksaufteilung. Erlaubt zusätzliche Stromkreise, ohne den Hauptzählerschrank komplett umzubauen. Auch praktisch, wenn etwa eine vermietete Einliegerwohnung einen separaten Bereich braucht.
VDE-Norm
Der Verband der Elektrotechnik (VDE) gibt die wichtigsten Normen für Elektroinstallationen in Deutschland heraus, allen voran die DIN VDE 0100. Die VDE-Norm hat den Rang einer anerkannten Regel der Technik, das heißt: Wer danach baut, ist auf der sicheren Seite. Wer davon abweicht, muss im Schadensfall begründen warum. Normen werden regelmäßig überarbeitet, sodass moderne Installationen auf einem höheren Schutzniveau liegen als ältere.
Wallbox
Eine Ladestation für Elektro-Fahrzeuge im häuslichen Umfeld. Standard sind 11 kW (genug für eine volle Ladung über Nacht), für anspruchsvolle Lade-Profile auch 22 kW. Müssen beim Netzbetreiber gemeldet (bis 11 kW) oder genehmigt (ab 12 kW) werden. Wir machen Installation, Anmeldung und Inbetriebnahme komplett. Vor dem Kauf empfehlen wir, mit uns zu sprechen, weil nicht jede Online-Box mit dem Hausanschluss kompatibel ist.
Wärmepumpe
Eine Heizung, die Wärme aus der Umgebungsluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser zieht und mit Strom auf Heiztemperatur bringt. Braucht meistens einen eigenen Stromkreis mit Wärmepumpenzähler, manchmal eine Anpassung des Hausanschlusses. Wir machen den Elektro-Teil, der Heizungsbauer den Rest. Bei kombinierter Installation mit Wallbox und PV lohnt sich ein Lastmanagement, das alle Verbraucher koordiniert.
Wechselrichter
Das Gerät, das den von PV-Modulen erzeugten Gleichstrom in netzfähigen Wechselstrom umwandelt. Wird meistens im Keller, im Hauswirtschaftsraum oder im Spitzboden montiert, in der Nähe von Modulen und Zählerschrank. Wichtig: ausreichend Belüftung, weil Wechselrichter im Betrieb Wärme abgeben. Lebensdauer typisch 10 bis 15 Jahre, also kürzer als die der Module selbst.
Zählerschrank
Das zentrale Schaltzentrum jeder Elektroinstallation. Enthält Stromzähler, Hauptsicherungen, FI-Schalter, Leitungsschutzschalter, gegebenenfalls Überspannungsschutz und Wallbox-Anschluss. Moderne Zählerschränke nach aktueller Norm bieten Platz für Erweiterungen (Smart Meter, PV, Lastmanagement). Tausch dauert in einer Wohnung typischerweise einen Tag. Im Bestand mit nur drei Stromkreisen wird oft auch eine ganze Etage neu strukturiert.
FAQ (Q&A für Schema.org)
Eine strukturierte Sammlung häufiger Fragen mit Antworten, die nicht nur für menschliche Leser, sondern auch für Suchmaschinen wie Google maschinenlesbar aufbereitet wird (Schema.org-Markup). Bringt bessere Sichtbarkeit in den Suchergebnissen und beantwortet typische Kundenfragen schon vor dem Anruf. Unsere FAQ-Seite mit 50 Fragen findet sich im Magazin. Für Kunden ist sie der schnellste Weg, eine Antwort zu bekommen, bevor sie zum Telefon greifen. Schema.org ist ein Standard, den Google, Bing und andere Suchmaschinen gemeinsam definiert haben.
Begriff nicht dabei?
Schreiben Sie uns an Info@Ehlers-Elektrotechnik.de oder rufen Sie an unter 0176 / 811 767 96. Wir nehmen Begriffe, die wir öfter gefragt werden, ins Glossar mit auf.
Zum Weiterlesen
Wer tiefer einsteigen will, schaut in unsere Praxis-Artikel im Magazin:
- Anzeichen, dass die Elektroinstallation alt ist: fünf Warnzeichen aus dem Alltag, von Schraubsicherungen bis verschmorten Steckdosen.
- Stundensatz Elektriker Hamburg: was üblich ist, wie sich der Preis zusammensetzt, wann der günstigste Anbieter nicht der beste ist.
- 50 häufige Fragen aus der Praxis: die FAQ-Seite mit Antworten zu Wallbox, PV, Zählerschrank, Notdienst, Förderung und Versicherung.
Alle Artikel sind nach demselben Prinzip geschrieben: konkret, ehrlich, ohne Marketing-Lyrik. Wenn Sie etwas finden, das missverständlich erklärt ist, sagen Sie uns Bescheid. Wir bessern nach.
Wer wir sind
Ehlers Elektrotechnik ist ein Elektroinstallationsbetrieb mit Sitz am Billwerder Billdeich 601i in 21033 Hamburg. Inhaber Danny Ehlers, eingetragen im Installateurverzeichnis Stromnetz Hamburg. Wir arbeiten in Bergedorf, Lohbrügge, Allermöhe, Neuallermöhe, in den Vier- und Marschlanden, in Wentorf, Reinbek, Glinde und Geesthacht.